Für Marken
Was kostet ein Imagefilm 2026?
Sunny Bar, Gründer von myCreative.Pro
Veröffentlicht 7 Min. LesezeitAlso in English
Kurz gesagt
Laut den veröffentlichten Preisen der Berliner Produktionsfirmen, die wir im September 2026 ausgewertet haben, kostet ein einfacher Imagefilm 3.000–8.000 €, ein Film im Mittelfeld 10.000–25.000 €. Aufwendige Produktionen beginnen bei rund 30.000 €. Wo Ihr Film landet, entscheiden vor allem Drehtage, Team, Darsteller, Musik und die Nutzungsrechte, die Sie brauchen. Dieser Beitrag erklärt jeden dieser Faktoren, damit Sie jedes Angebot lesen können: unseres und das jedes anderen Studios.
Was kostet ein Imagefilm in Berlin 2026?
Die meisten veröffentlichten Preise liegen zwischen 3.000 und 25.000 €, aufwendige Produktionen beginnen bei rund 30.000 €.
Im September 2026 haben wir die Websites von 13 Produktionsfirmen ausgewertet, die um Kunden in Berlin werben. Acht nennen Preise für ihre Filme, fast immer als „ab“-Preis oder als Spanne. Zwei bieten einen Online-Kostenrechner. Das veröffentlichen sie (die Preisseiten finden Sie unter „Quellen“ am Ende):
| Projekt | Veröffentlichte Preisspanne | Was man dafür üblicherweise bekommt |
|---|---|---|
| Imagefilm, Einstieg | 3.000–8.000 € | Bis zu einem Drehtag, ein bis drei Personen am Set, Schnitt und Library-Musik; Filme von 1–2 Minuten |
| Imagefilm, Mittelfeld | 10.000–25.000 € | Ein bis drei Drehtage, ein Team aus zwei bis sechs Personen, Konzept, lizenzierte Musik, Color Grading, ein bis zwei Social-Cutdowns |
| Imagefilm, aufwendig | ab ca. 30.000 € | Mehr Drehtage (ein Studio zieht die Grenze bei vier), mehrere Standorte, größere Teams, Darsteller oder Animation |
| Kurzformate und Social | ab ca. 3.000 € pro Projekt oder ab 2.000 € im Monat | Reels, Shorts und Stories oder ein monatlicher Retainer |
| Animierter Erklärfilm | ca. 4.500–8.000 € für einen einminütigen Film | Konzept, Gestaltung, Animation und Sprecher |
| Tagessätze | 1.000–3.500 € pro Drehtag, 800 € pro Schnitttag | Nur ein Studio veröffentlicht Tagessätze |
Wo die Studios es angeben, sind die Preise netto, also zuzüglich Umsatzsteuer. Lesen Sie jeden veröffentlichten Preis als Untergrenze für den beschriebenen Umfang, nicht als Angebot. Der Online-Rechner eines Studios, nach eigener Angabe aus 28 echten Angeboten der Jahre 2025 und 2026 abgeleitet, setzt den dort häufigsten Imagefilm mit ein bis zwei Drehtagen bei 12.000–22.000 € netto an.
Welche Faktoren bestimmen die Kosten eines Imagefilms?
Zeit und Menschen. Der größte Teil des Budgets hängt an der Zahl der Dreh- und Schnitttage und an der Größe des Teams. Darsteller, Musik und Rechte kommen hinzu.
Die Technik ist selten der große Posten: Ein Studio schreibt, dass die Kameramiete meist nur wenige hundert Euro pro Tag kostet und damit der kleinste Kostenpunkt einer Produktion ist. Mehr Gewicht haben diese Faktoren (die Beispiele sind veröffentlichte Preise derselben Studios):
| Kostenfaktor | Warum er den Preis bewegt | Veröffentlichte Beispiele |
|---|---|---|
| Drehtage | Jeder Tag bringt Team, Technik und Zeit am Drehort | 1.000–3.500 € pro Drehtag |
| Teamgröße | Eine Person an der Kamera kostet weniger als ein Team mit Regie, Kamera, Ton und Licht | Im Mittelfeld 2–6 Personen, bei Premium-Drehs 7 und mehr |
| Drehorte und Reisen | Jeder Drehort kostet Aufbauzeit, andere Städte bringen Anreise und Hotelnächte | Dreh außerhalb Berlins ab 1.500 € |
| Konzept und Drehbuch | Mehr Beteiligte, mehr Recherche und mehr Fassungen bedeuten mehr Schreibzeit | Konzept und Skript ab 750 € |
| Darsteller und Sprecher | Gage plus Buyout, der mit der Nutzung wächst | Sprecher 500–1.500 €; Schauspieler ab 2.000 € inkl. Buyout |
| Postproduktion und Motion Design | Schnitttage, Color Grading, Tonmischung, Grafik und Animation | 800 € pro Schnitttag; Motion Graphics ab 2.000 € |
| Musik | Library-Titel, lizenzierter bekannter Song oder eigens komponierter Score | Von ca. 50 € für einen Library-Titel bis ca. 3.000 € für eine eigene Komposition |
| Nutzungsrechte und Paid-Ads-Buyout | Paid Ads, TV oder Kino kosten mehr als die organische Nutzung auf eigenen Kanälen | Bei einem Studio decken die Standardpreise organische Nutzung ab; für Paid Ads können Buyouts nach Reichweite und Laufzeit hinzukommen |
| Sprachfassungen und Barrierefreiheit | Neuer Sprecher, Untertitel, Texteinblendungen, Audiodeskription | Untertitel ca. 150 € pro Minute; Audiodeskription ca. 300 € pro Minute |
| Cutdowns und Formate | Jede weitere Länge und jedes weitere Seitenverhältnis kostet Schnittzeit | Social-Media-Versionen (9:16 und 1:1) ab 1.500 € |
Bevor Sie unterschreiben, lohnen sich unsere Beiträge zu Nutzungsrechten und Buyouts und, falls für Sie Barrierefreiheitspflichten gelten, zu barrierefreien Videos nach dem BFSG.
Wie sieht das in einem echten Projekt aus?
Einzelne kreative Entscheidungen bringen ganze Posten ins Budget. Budgets unserer Kunden veröffentlichen wir nicht, deshalb zeigen wir hier die Struktur statt der Zahl.
Für den Release-Trailer von World Warfare & Economics (öffnet in einem neuen Tab), einem unabhängigen Strategiespiel, haben wir den Trailer geschrieben, inszeniert und geschnitten. Dazu haben wir einen Filmkomponisten für einen Original-Score geholt und eine Sprecherrolle eigens besetzt. Ein Library-Titel und Texttafeln wären günstiger gewesen. Beides war eine bewusste Entscheidung für einen kinoreifen Trailer, und beides ist ein eigener Posten im Budget. Der Trailer erzielte hohe Abrufzahlen und echten Umsatz zum Launch.
Für die Interview-Serie „In The Studio“ von ADAM Audio porträtieren wir Produzentinnen, Toningenieure und Artists in London, Berlin und Wien. Meist drehen wir mit zwei Kameras, mit drei, wenn zwei Personen gemeinsam interviewt werden. Den Ausschlag gibt die Zahl der Personen im Interview. Gleiche Serie, gleiche Marke, andere Kosten: Die dritte Kamera bedeutet mehr Aufbau und Licht und eine Perspektive mehr im Schnitt. Jede Stadt außerhalb Berlins bringt Reisekosten mit.
Was macht einen Imagefilm günstiger, was teurer?
Entscheidungen vor dem Dreh bewegen den Preis am stärksten.
Günstiger:
- Ein klares Ziel, eine Person, die entscheidet, und ein freigegebenes Drehbuch, bevor gedreht wird (so briefen Sie eine Videoproduktion)
- Ein Drehort und nur so viele Drehtage, wie die Geschichte braucht
- Ihr eigenes Team vor der Kamera statt Schauspielern, mit deren Einwilligung zur Veröffentlichung (öffnet in einem neuen Tab)
- Library-Musik statt eigener Komposition
- Nur organische Nutzung auf Ihren eigenen Kanälen
- Cutdowns schon vor dem Dreh planen, damit sie gezielt gedreht und nicht erst im Schnitt gerettet werden
- Genug Vorlauf: Ein Studio schreibt ausdrücklich, dass kurzfristige Produktionen mehr kosten
Teurer:
- Mehrere Drehorte, Städte oder Länder
- Schauspieler und professionelle Sprecher
- Eine eigene Komposition oder ein bekannter kommerzieller Song
- Paid Ads, TV oder Kino, lange Lizenzzeiten, große Gebiete
- Aufwendiges Motion Design oder Animation
- Mehrere Sprachfassungen
- Drehbuchänderungen nach dem Dreh
Warum unterscheiden sich Angebote verschiedener Studios so stark?
Weil sie selten denselben Film kalkulieren.
Zwei Angebote für „einen zweiminütigen Imagefilm“ können von unterschiedlich vielen Drehtagen ausgehen, von einer Person an der Kamera oder einem ganzen Team, von Library-Musik oder einer eigenen Komposition, von organischer Nutzung oder einem Paid-Ads-Buyout. Manche Studios rechnen Konzept und Drehbuch ein, andere erwarten, dass Sie beides mitbringen. Die komplette Kreation vom Konzept bis zum finalen Schnitt, wie bei unserem Launch-Film für RIZZ von Maxfusion, ist ein anderer Auftrag als ein Dreh nach fertigem Skript. Manche Preise sind netto angegeben, andere sagen es nicht. Vergleichen Sie also netto mit netto.
Damit Sie Gleiches mit Gleichem vergleichen, lassen Sie sich von jedem Studio aufschlüsseln:
- Drehtage, Schnitttage und Teamgröße
- ob Konzept und Drehbuch enthalten sind
- Musik: Library, lizenziert oder eigens komponiert, und für welche Nutzung
- Gagen und Buyouts für Darsteller und Sprecher
- Nutzungsrechte: Medien, Gebiet, Dauer, Paid Ads
- Lieferumfang: Längen, Seitenverhältnisse, Sprachfassungen, Untertitel
- wie viele Feedbackrunden enthalten sind
- Reisekosten und Spesen
Künstlersozialabgabe: ein Kostenpunkt außerhalb des Angebots
Wer als Unternehmen selbständige Künstler und Publizisten für die eigene Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit beauftragt, muss auf deren Honorare unter Umständen Künstlersozialabgabe (KSA) zahlen. Der Abgabesatz beträgt 2026 4,9 % und lag 2025 bei 5,0 % (Künstlersozialkasse (öffnet in einem neuen Tab)); für 2027 hat das Bundesarbeitsministerium 5,0 % vorgesehen (BMAS, Juli 2026 (öffnet in einem neuen Tab)). Für Unternehmen, die für sich selbst werben, greift die Pflicht, sobald solche Honorare 1.000 € im Kalenderjahr übersteigen (2025: 700 €) (KSK: Wer ist abgabepflichtig (öffnet in einem neuen Tab); § 24 KSVG (öffnet in einem neuen Tab)). Das gilt unabhängig davon, ob die beauftragte Person selbst über die KSK versichert ist. Nicht abgabepflichtig sind Zahlungen an eine GmbH oder UG (ebenso an AG, KG oder OHG) und die ausgewiesene Umsatzsteuer (KSK: Bemessungsgrundlage (öffnet in einem neuen Tab)). Die Abgabe zahlt Ihr Unternehmen an die KSK, nicht an das Studio. Ob sie für Ihr Projekt anfällt, hängt davon ab, wen Sie bezahlen und in welcher Rechtsform. Klären Sie das vor der Budgetplanung mit der KSK oder Ihrer Steuerberatung.
Warum veröffentlicht myCreative.Pro keine Preisliste?
Weil eine Preisliste die Fragen nicht stellen kann, die den Preis bestimmen.
Die meisten B2B-Einkäufer recherchieren lieber allein: 67 % bevorzugen laut Gartner (öffnet in einem neuen Tab) (März 2026) einen Kauf ohne Vertriebskontakt. Deshalb stehen die Marktzahlen hier an erster Stelle. Unsere eigene Zahl nennen wir nach einem Gespräch, weil vier Antworten sie stärker verändern als jede Liste: wie viele Drehtage, wo, wer vor der Kamera steht und wo der Film laufen soll.
Jedes Projekt kalkulieren wir nach einem kostenlosen ersten Gespräch. Wir nennen Ihnen lieber eine echte Zahl als eine Liste von „ab“-Preisen, die Sie erst entschlüsseln müssen. Im Gespräch, das Sie zu nichts verpflichtet, zeigen wir Ihnen, was wir machen würden und was es kosten würde. Das schriftliche Angebot erhalten Sie in der Regel innerhalb von ein, zwei Tagen – etwas später, wenn wir einzelne Kosten erst prüfen müssen.
Unsere drei Pakete zeigen die Formen, die die meisten Projekte annehmen, von Kurzformaten und Social (Spark) über Markenfilme (Studio) bis zu Kampagnen und Serien (Production). Unser Ablauf zeigt, was nach dem Gespräch passiert.
Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.
Mit welchem Budget sollten Sie rechnen?
Nach veröffentlichten Berliner Preisen: 3.000–8.000 € für einen einfachen Imagefilm, 10.000–25.000 € im Mittelfeld und ab ca. 30.000 € für aufwendige Produktionen. Wo Ihr Film landet, entscheiden die Faktoren oben.
Ob Sie schon ein Briefing haben oder nur ein Problem, das ein Film lösen soll: Bringen Sie es in ein kostenloses erstes Gespräch mit. Wir sagen Ihnen, was wir machen würden und was es kosten würde. Sprechen wir
Quellen
Die Preisseiten der Studios haben wir im September 2026 geprüft. Veröffentlichte Preise ändern sich; die aktuellen Zahlen finden Sie auf den Seiten selbst.
- Hill Productions, „Imagefilm Berlin“ (öffnet in einem neuen Tab): die meisten Imagefilme dort kosten 3.000–10.000 € (geprüft am 23. September 2026)
- Die Filmagentur, „Preise und Kosten“ (öffnet in einem neuen Tab): Budgetstufen (Basis bis 8.500 €, Standard 8.500–25.000 €, Komplex ab ca. 30.000 € und vier Drehtagen), Tagessätze für Dreh und Schnitt, Kosten für Sprecher, Musik und Technik (geprüft am 23. September 2026)
- ROCC Film, Kostenrechner (öffnet in einem neuen Tab): Imagefilm 12.000–22.000 € netto, abgeleitet aus 28 eigenen Angeboten; Teamgrößen; Preise für Zusatzleistungen; Social-Media-Content ab 3.000 €; kurzfristige Produktionen kosten mehr (geprüft am 23. September 2026)
- Jojomoto, FAQ (öffnet in einem neuen Tab): Erklärfilme ab 5.000 € für die erste Minute; Standardpreise decken organische Nutzung ab, für Paid Ads können Buyouts hinzukommen (geprüft am 23. September 2026)
- Claus Ernst, Erklärfilm-Kostenrechner (öffnet in einem neuen Tab): einminütige Erklärfilme 2.200–7.900 € netto, je nach Stil (geprüft am 23. September 2026)
- bysergen (öffnet in einem neuen Tab): Social-Video-Abos für 2.000–6.000 € im Monat (geprüft am 23. September 2026)
- feinfilm, „Barrierefreies Video“ (öffnet in einem neuen Tab): Untertitel ca. 150 € und Audiodeskription ca. 300 € pro Minute (geprüft am 23. September 2026)
- Künstlersozialkasse, „Künstlersozialabgabe“ (öffnet in einem neuen Tab): Abgabesätze nach Jahren
- Künstlersozialkasse, „Wer ist abgabepflichtig?“ (öffnet in einem neuen Tab): wer die Abgabe zahlt, und die 1.000-€-Grenze für Eigenwerbung
- Künstlersozialkasse, „Bemessungsgrundlage“ (öffnet in einem neuen Tab): welche Zahlungen zählen und welche nicht
- § 24 KSVG (öffnet in einem neuen Tab): die gesetzliche Grundlage der Abgabepflicht
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Pressemitteilung, Juli 2026 (öffnet in einem neuen Tab): 5,0 % für 2027 vorgesehen
- § 22 KUG (öffnet in einem neuen Tab): Einwilligung zur Veröffentlichung von Bildnissen
- Gartner, Pressemitteilung vom 9. März 2026 (öffnet in einem neuen Tab) (Englisch): 67 % der B2B-Einkäufer bevorzugen einen Kauf ohne Vertriebskontakt
Mit KI-Unterstützung recherchiert und entworfen, von Sunny Bar geprüft und überarbeitet.
